dotsch,
der
;Etymologie unklar.
1.
›nicht aufgegangenes, teigiges Backwerk‹.Belegblock:
Sachs
22, 493, 19
(Nürnb.
1550
): Sant Petter ist her-kumen, | Der leret meinen man im haus, | Das er mir schnit mein dotzen aus | Und sod sie in aim kessel eben.
Dwb
2, 1313
.2.
›Narr, dummer Kerl‹.Bedeutungsverwandte:
trentsch
coquart
gauch
gaucher
gek
der
), giege
gienlöffel
2
lappe
tölpel
tor
der
) 1.Wortbildungen:
dotschenkarren
Belegblock:
Fastnachtsp.
478, 16
(nobd.
, n. 1494
): wie machst du dich hie so mucker? | Du trentsch, du totschz, was geht es dich an?
Sachs
14, 170, 21
(Nürnb.
1551
): Ich wil [...] | [...] dem dötschn ein sorg ein-stecken, | Das ers hauß thu ein weil versorgen.
Ebd.
20, 56, 3
(1560
): Denn wöll wir zusehen der that | [...] | Wie in die gassen ziehen rein | Dise zwen aller-grösten narren, | Gespannet an dem dötschenkarren.