illuminieren,
V.;
aus
lat.
illūmināre
›erleuchten‹
(Georges
).2, 54
1.
›etw. erleuchten, durchleuchten (von der Sonne)‹; auch ütr. ›etw. verdeutlichen, erklären‹.Belegblock:
Kopp, Volks- u. Gesellschaftsl.
156, 34
(Hs. ˹pfälz.
, M. 16. Jh.
˺): die velder seind illuminirt | der Her gloriert, | der tag dringt durch die wolken.
Rot
317
.2.
›etw. (Papier, Bücher) mit Farbe ausmalen, kolorieren‹.Bedeutungsverwandte:
anstreichen
Belegblock:
Joachim, Marienb. Tresslerb.
96, 20
(preuß.
, 1401
): Item 20 scot Jacobo dem schriber […] zu bynden und zu illuminiren den selter 1.m.
Sachs
23, 279, 7
(Nürnb.
1565
): Ain priffmaler pin aber ich, | Mit iluminiren ner ich mich, | Anstreich die pildwerck, so da stent | Auf papir oder pergament | Mit farben und verhochs mit golt.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
2724
(oobd.
, 1607
/11
): Theatrum aller fürnembsten stätt, illuminirt.
Ebd.
2786
: Ein geschriben teütsch bettbuch mit kupfer gestochne illuminirten figurn in schwartz sammet.
Goldammer, Paracelsus
2, 55, 21
; Rot
317
; Schulz/Basler
1, 282
; Rußland, Fremdw. b. Sachs.
1933, 39
.