krällen,
V.
›jn. / etw. kratzen‹;
zu
kralle
.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
kratzen
1.

Belegblock:

Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
6, 3
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
eine katze krellet einen hunt, der da schlafen wolte.
Fastnachtsp.
281, 16
(
nobd.
v. 1486
):
Du pist mir auf der hurerei hie eben | Ich wil dich reißen, krellen und grimmen.
Sachs
5, 42, 19
(
Nürnb.
1540
):
Wenn wir [...] an einander im hauß umb jagn, | Mit kratzen, krelln, rauffen und schlagn.
Ebd.
16, 231, 35
(
1562
):
Das [meerwunder] sich ernstlich zu wehr ward stellen | Mit beissen, werffen und mit krellen.
Ebd.
17, 131, 25
(
1554
):
Thut mich mit vil honworten fatzen, | Auch schlagen, rauffen, krelln und kratzen.
Turmair
4, 512, 10
(
moobd.
,
1522
/
33
):
Die hund [...] bissen und krelten auch die weiber und kinder von in.