pfragnerin,
die
;
–/-nen
.
›Krämerin, Kleinhändlerin (mit Lebensmitteln)‹;
zu
pfragner
.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
krämerin
,
krämersche
.

Belegblock:

Loose, Tuchers Haushaltb.
173, 35
(
nürnb.
,
1485
):
Barbara genantt, die hatt auß der tauff gehaben Barbra Endres Herttlin ein pfragnerin untter meinem hawß.
Ebd.
174, 13
(
nobd.
,
1491
):
ist ein tochter gewest Enndlen genant, das hat die Endres pfragnerin untter meinem hawß auß der tauff gehaben.
Chron. Nürnb.
5, 576, 26
(
nobd.
,
1494
):
Des jars im herbst erhieng sich Endres messingslaher, was sie ein pfragnerin, […] solt nit sinnig sein gewesen.
Rössler, Stadtr. Brünn
373, 25
(
mähr. inseldt.
,
1. H. 14. Jh.
):
wer daz waltobs da vuert oder welcherlay frucht iz sei, daz gehort czu den phragnerinnen.