Strehlke, Nic. Jerosch. Chron.
(
preuß.
,
um 1330
/
40
):
sô soltû innic dise wort | gar ân undirbrechin | alle tage sprechin.
Quint, Eckharts Pred.
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
gebirt er in in des geistes innigestez, und diz ist diu inner werlt.
swenne ich spriche: daz innigeste, sô meine ich daz hœhste, und swenne ich spriche daz hœhste, sô meine ich daz innigeste der sêle.
in dem innigesten, dâ nieman heime enist, dâ genüeget ez jenem liehte, und dâ ist es inniger, dan ez in im selben sî.
Ders., Eckharts Trakt.
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
ez nimet sîne götlîche güete mittels des innigen werkes.
Meisen, Wierstr. Hist. Nuys
2799
(
Köln
1476
):
Hayt landtgreeff Herman dye froemen | Geystlycheyt dayr laissen komen | Innich vur sent Quiryns altayr.
Froning, Alsf. Passionssp.
(
ohess.
,
1501ff.
):
darumb solt er alle innigk synn | und eben bedencken die groisße pynn | die Jhesus al an dem crucz gelidden hot.
v. d. Lee, M. v. Weida. Spigell
79, 11
(
omd.
,
1487
):
Szo nǔ der mensch Jn solchen engsten nÿmãt beÿ ÿm hatt der ÿn durch sein innigs gebeth entschutze.
Neumann, Rothe. Keuschh.
5141
(
thür.
,
1. H. 15. Jh.
):
das di hutte da si, das wil vortzele | das buch van der ynnigen sele.
unz daz sich dis alles in der innigosten inwendikeit siner sele mit grossem ernst geoffenbaret hate.
Eichler, Ruusbr. obd. Brul.
2, 258
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
Vs inniger innikeit kummet dangberkeit.
Wan nieman enkan gotte also wol danken vnd loben als der innige mensche.
alse das innegeste des hertzen vnd der vrsprung des lebendes ist gewunt von minnen.
Vetter, Pred. Taulers
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
Von der allerhoͤhster innigester nehster einunge mit Gotte.
Eichler, Ruusbr. steen
131
(
els.
,
sp. 14. Jh.
):
so mag er alsus blos vnd vnverbildet komen in daz innigeste sins geistes.
Höver, Bonaventura. Itin. A
391
(
moobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
vnd wirt geaynigt nach der warhait vnd nach der jnnigisten innerckayt.