meisch,
der
.
›Maische, aus Traubenmasse bzw. Malz und Wasser zubereiteter Grundstoff für die Herstellung alkoholhaltiger Getränke‹.
Oft Rechts- und Wirtschaftstexte.
Wortbildungen:
meischbottich
,
meischbütte
,
meischtrog
.

Belegblock:

Ziesemer, Gr. Ämterb.
50, 13
(
preuß.
,
1485
):
Brewhawsz: [...], 1 meschbothe, item 1 bothe, do man den mesch obir trehet.
Ebd.
763, 26
(
1407
):
im bruhuse: [...] item 1 meischtrog, item 1 hoppensye und 1 trichter.
Jürges u. a., Waldecker Chron. (
wmd.
,
1546
):
Weß in dem backhaus befunden: 1 bruwepfanne, 2 meeschebudden, 2 koelvesser.
Küther, UB Frauensee
410, 9
(
thür.
,
1540
):
2 meisch und stelbottich zum brawben.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
31, 40
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Menge es [heckerling, sprau] unter den mäisch seuberlich.
Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
,
1499
):
Wir melden robat den pawren, das si den maisch sullen fueren gen Strasshofen von den hofweingärten.
Ziesemer, Marienb. Ämterb.
18, 11
;
Helbig, Qu. Wirtsch.
1, 112, 1
;
Uhlirz, Qu. Wien
2, 1, 842, 12
;
Winter, a. a. O. .