meistenteil,
auch
meistteil,
meistesteil
sowie
meistenteils,
Adv.
›meistens; zum zahlenmäßig größten Teil‹;
vgl.  1,  13.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  3.

Belegblock:

Böhme, Morg.R.
154, 25
(Hs. ˹
schles.
,
1612
˺):
seine wege / die er fuͤr sich gehet / seind mir meistentheil verborgen.
v. Keller, Ayrer. Dramen (
Nürnb.
1610
/
8
):
so seind doch solche kurtzweil vnd erlustigung meistentheils auff grosse Potentaten, [...] gerichtet [...] worden.
Niewöhner, Teichner
80, 6
(Hs. ˹
moobd.
,
1360
/
70
˺):
ich vind maistail valschen list | da ich trewn mich verstan.
Ebd.
338, 21
:
sew sind maistail pettlaͤr gewesen | dw datz himel sind genesen.
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
141, 16
(
mslow. inseldt.
,
1612
):
Weil śich dann ein Erwürdiger Rath, śolches maiśtentheilß Zue entśünnen gewuśśt.
Wyss, Limb. Chron. ;
Rauwolf. Raiß
22, 8
;
43, 14
;
Öst. Wb.
4, 1398
.
Vgl. ferner s. v.  10,  1, .