menschenfleisch,
das
;
meist Getrenntschreibung, so daß ein Teil der Belege auch als
mensche(nes) fleisch
gelesen werden kann.
›Menschenfleisch‹;
zu  5.

Belegblock:

v. Tscharner, Md. Marco Polo
52, 16
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
unde sprechin das allis andir vleysch si osmeckic kegin menschin vleysche.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Lestrigones [...]. Voͤlker in Jtalien gewesen [...] / welche menschen fleisch gessen habe͂.
Morrall, Mandev. Reiseb.
113, 5
(
schwäb.
,
E. 14. Jh.
):
ir soͤllent wissen daz sie gar ain boͤß gewunhait hond, wann sie essend gar gern menschen flaisch lieber wenn ander flaisch.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
wenne der wolf menschenflaisch versuocht, sô gelust in sein mêr, wann menschenflaisch ist zimleicher und süezer ze ezzend wan kain ander flaisch.
v. Tscharner, a. a. O.
55, 3
.