menschenharn,
der
.
›Urin des Menschen‹ (genutzt für Köderzwecke sowie als Heilmittel in der Pferdeheilkunde);
zu  5, .
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Ermisch u. a., Haush. Vorw.
212, 11
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Nim liebestöckel das kraut [...], geuß menschenharm daruber und rure es wohl durch einander.
Ebd.
229, 13
(
E. 16. Jh.
/
A. 17. Jh.
):
Wildpret an einem ort zusammen bringen. Gesamblet ein fessel voll menschenharn
(Kontext: Wildköder).
Deinhardt, Ross Artzney
272
(
oobd.
,
1598
):
Für die reüden Nimb schwebel, alts schmer, strupffen wurz, mennschen harm.
Ermisch u. a., a. a. O.
216, 27
.