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rechen,V., unr. abl.,
vereinzelt regelmäßige Formen; 1.
›Einzelnes, Verstreutes (typischerweise Heu, Laub o. Ä.) zusammenharken, aufsammeln‹.Nur obd. Belege; vgl.
Dwa
, Karte 9.14
Wortbildungen:
Belegblock:
der dunst [...] nâch ainander auz prichet, [...] sam der luft tuot auz [...] aicheln, die man ganz in ain feur richt.
Man sol auch fuͤrbas uͤberall auf dem griezz pey der Yser [...] chainen stain chlauben noch rechen ze kalch noch zuͦ den padoͤffen.
müllner hofstetär und lechner sullens aufvangen oder recchen.
es haben auch die herrn datz Abtstorff die robatt: von ainem lehen [...] ain pflueg zu leihen [...]. auch zu der zeit ein mader ain recher zum hei.
2.
›jn. / etw. (in Asche, Erde u. Ä.) verscharren, einscharren‹; auch: ›jn. (aus der Asche) hervorscharren‹.Phraseme:
bei gerochenem feuer
›bei gelöschtem (d. h. mit Asche bedecktem) Feuer‹; ütr.: ›zur Nachtzeit‹; vgl. .Belegblock:
O richter Got, in leyne | Und rich in uz der asche.
In den sant man in
[Unruhestifter]
rach, | Dar zuͦ quamen die hunde | [...] | Und vrazen von im ir teil. Eime andern hatte he eine grube gemacht unde ist selber darinne geracht.
daz ist alls gar unbehut | sam der ain ophel swach | in ein gantzen hauffen rach; | dw wernt all vaul da neben.
Cyrus [...] überfiel [...] bei gerochem feur die trunknen und vollen Teutschen.
Ich frag dich [...], ob ain haußwirth ainen bei nächtlicher weil verdächtlich [...] bei verspörter thir und gerochnem feuer in seinem hauß begriff, wie er mit ihm handlen soll.
Darumb haben wir dein
[des Pilatus]
knecht geworben, | Das in [den gekreuzigten Schächern]
[...] werdt geprochen | Ire pein und dan in die erdt gerochen.