heftel,
das
;
–/-(e)n
.
›kleine (Schmuck-)Spange oder Nadel zum Zusammenhalten der (weiblichen) Kleidung‹;
zu  4.
Bedeutungsverwandte:
,  2,
1
, , .
Wortbildungen:
heftelmacher
(a. 1568),
heftelmachergeselle
,
heftelmachergesellenschenke
(a. 1555),
heftelmacherin
.

Belegblock:

Chron. Nürnb. (
nobd.
,
E. 15.
/
A. 16. Jh.
):
am pfintztag nach Letare da viel die heftelmacherin in den aussern statgraben, genannt Kauffmanin auf dem Werdersteg, und sie setzet sich nider.
Sachs (
Nürnb.
1555
):
Der heftelmacher-gesellen ordnung und gwonheit der gsellen-schenck.
Mollay, H. Kottanerin
10, 15
(
moobd.
,
1439
/
40
):
ain hëftel, zum saͤkchen genät, das was gemacht mit zwain pilden vnd mit zauber dar an.
Qu. Brassó
5, 636, 26
(
siebenb.
,
1613
):
Im Jahr 1612 es ein solche gross Not allhei bei uns gewest, dass man den Weiberen dei Höftlen von der Brost hat genommen und hat Geld daraus lassen slogen.
Voc. Teut.-Lat.
o ijr
(
Nürnb.
1482
):
Hefftel gufe glufe furspang. spendel. spinter.
Lemmer, Amman/Sachs. Ständeb.
102, 1
;
Bastian u. a., Regensb. UB
305, 29
;
470, 43
.