abklauben,
V.
›etw. (darunter speziell: Früchte) abnehmen, pflücken, abreißen‹;
zu  1.
Phraseme
bzw. ral.:
jm./etw. die zecken abklauben
›jm./etw. (z. B. einer Unsitte) zu Leibe rücken, jm. die Flügel stutzen, jn. kurzhalten‹.
Bedeutungsverwandte:
 7,  1,  1.

Belegblock:

Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
das ich well geheissen abzeclauben ir frucht in erdtrich der wurczeln sint geheft im himel reich.
Lemmer, Brant. Narrensch.
93, 2
(
Basel
1494
):
Dem [wucher] solt man griffen zů der huben | Vnd jm die zaͤcken wol ab kluben | Vnd ruppfen die fluckfäder vß.